069 - 5 48 67 41     

Tipps & Tricks

Arrow
Arrow
Slider

Tipps & Tricks

Steuerbonus für Ihren Garten

Handwerkliche Dienstleistungen, die der Erhaltung, Renovierung und Modernisierung dienen, wie z.B. die Neu- oder Umgestaltung Ihres Gartens, werden vom Staat gefördert.

Gleiches gilt für haushaltsnahe Dienstleistungen, wie die Pflege Ihrer Gartenanlage. In beiden Fällen können Sie die angefallenen Lohnkosten und die Entsorgung steuerlich in Abzug bringen.

Derzeit staffeln sich die Steuervergünstigungen wie folgt:

Handwerkliche Dienstleistungen
z.B. Gartenneu- oder -umgestaltung sowie Wegebauarbeiten
(§ 35a Abs. 2 Satz 2 EStG) 
Haushaltsnahe Dienstleistungen
z.B. Gartenpflege
(§ 35a Abs. 2 Satz EStG)
20% von max. 6.000,00 € = 1.200,00 € 20% von max. 20.000,00 € = 4.000,00 €

Voraussetzungen:

Wichtig ist, dass Sie folgende Punkte beachten, damit Sie die Steuervergünstigungen in vollem Umfang nutzen können:

  • Die gesetzliche Mehrwertsteuer muss auf dem Rechnungsbeleg ausgewiesen sein.
  • Materialkosten sind nicht anrechenbar. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass Lohn- und etwaige Maschinen- und Fahrtkosten separat auf der Rechnung ausgewiesen sind.
  • Barzahlungen werden nicht anerkannt. Der Rechnungsbetrag muss über ein Bankkonto an den Empfänger überwiesen werden.
  • Beachten Sie bitte, dass Steuerermäßigungen nur im Jahr der Zahlung beansprucht werden können.

Rechenbeispiele:

Beispiel 1: Neugestaltung Ihres Eingangsbereichs: 
Rechnungsbetrag netto
Anteil der anrechenbaren Lohnkosten 
19% MwSt.
Summe Lohnkosten brutto
20% Steuerbonus
6.800,00 €
3.800,00 €
722,00 €
4.522,00 €
904,40 €

Beispiel 2: Diverse Gartenpflegearbeiten sowie die Baumpflege:
 
Rechnungsbetrag netto
19% MwSt.
Summe Lohnkosten brutto
20% Steuerbonus
1.850,00 €
351,50 €
2.201,50 €
440,30 €

Kombi-Modell aus Beispiel 1 und 2:
 
Sie lassen sich innerhalb eines Kalenderjahres Ihren Eingangsbereich neu gestalten und geben zusätzlich die Gartenpflege in Auftrag. 
Beispiel 1: Steuerbonus Neugestaltung
Beispiel 2: Steuerbonus Gartenpflege
Steuerbonus Gesamt:
904,40 €
440,30 €
1.344,70 €
Der Rasen - Fit für den Herbst

Ein schöner Rasen möchte ganzjährig gepflegt werden. Da gibt es immer etwas zu mähen, rupfen, düngen und auszubessern. Aber gerade zum Saisonende und vor den ersten Frostnächten braucht der Rasen eine Kur, damit er gestärkt in die kalte Jahreszeit geht.

Noch hat er braune Stellen und ist überall dort platt getreten, wo die Gartenmöbel und das Planschbecken standen. Kein Wunder, denn ein Sommer hinterlässt Spuren, insbesondere dann, wenn er auch als Spielplatz, zum Feiern und Grillen genutzt wird.

Die Tipps:

  • Im Herbst ist es wichtig, wöchentlich und nicht zu kurz zu mähen, damit der Rasen wieder richtig dicht wird. Nur häufiges mähen sorgt für Dichte. Erst wenn die Tagestemperaturen bei 5-6 Grad liegen, ist Schluss mit dem Mähen.
  • Damit wieder Nährstoffe in den Boden gelangen, sollte gemulcht werden, das heißt, der Grasschnitt bleibt auf dem Rasen liegen. Gemäht wird normalerweise auf einer Höhe von 3-5 cm. Die Höhe richtet sich danach, wie stark der Rasen benutzt wird und wie warm und sonnig sich der Herbst zeigt. Ist der Rasen zu kurz, kann er auch noch im Herbst verbrennen.
  • Herbstlaub sollte nicht zu lange auf dem Rasen liegen bleiben, denn es fault.
  • Unkräuter wie Löwenzahn, Gänseblümchen, aber auch Moos sind im Laufe des Sommers gewachsen und vermehren sich unkontrolliert, wenn man nichts unternimmt. Hier kommt der Vertikutierer zum Einsatz. Willi Möller empfiehlt, mindestens eins bis zweimal im Jahr zu vertikutieren, um unerwünschte Wildkräuter und Moos möglichst fern vom Rasen zu halten. Der Vertikutierer schneidet den Boden mit versetzt angeordneten, scharfen Messerscheiben millimetertief ein. Die Grasnarbe wird angeritzt und unerwünschter Rasenfilz und abgestorbene Gräser aus dem Boden gerissen. Das Gerät sollte zügig und in gekreuzten Bahnen über die Fläche geführt werden. Was auf dem Rasen liegen bleibt, muss entsorgt werden, denn die Beikräuter können unerwünschte Samen enthalten.
  • Nach dem Vertikutieren ist Platz für neue Grassamen. Nachgesät wird immer im Frühjahr oder Herbst. Der Vorteil im Herbst ist, dass die Rasenfläche dann an den ersten Sonnentagen auch schon wieder schön grün ist. Welchen Grassamen die richtigen sind, richtet sich nach der Lage des Grundstücks, ob es schattig oder eher sonnig ist. Entscheidend ist auch, ob ein Zierrasen oder ein Sportrasen gewünscht ist. Eine Sportrasenmischung ist zu empfehlen, wenn man sich einen strapazierfähigen und pflegeleichten Rasen wünscht. 5 Kilo Sport- und Spielrasen reichen für 250 Quadratmeter und kosten ab 30 Euro.
  • Nach dem Aussäen kommt ein spezieller Herbst-Rasen-Dünger zum Einsatz, der, anders als Frühjahrsdünger, mit einem hohen Stickstoff-Anteil angereichert ist. Er verleiht dem Rasen Kraft und macht ihn widerstandsfähig. 5 Kilo reichen für 160 Quadratmeter und kosten im Fachhandel um die 30 Euro. Damit der Dünger auch an die Graswurzeln gelangt, müssen nach dem Vertikutieren alle Grasreste zusammen gerecht werden. Achtung! Beim Düngen immer Handschuhe tragen, damit es nicht zu Hautreizungen kommt.
  • Schließlich muss gut gegossen werden. Bis zu drei Wochen braucht die Saat bis sie gut verwurzelt ist. Eine Arbeit die sich lohnt, denn ein so gepflegter Rasen geht grün und gesund in die kommende Saison.

Quelle: Interview von Dipl.-Ing. Willi Möller jr. für hr service:zuhause vom 22.09.2014

Schnittwunden

Behandlung mit Wundbehandlungsstoffen wie Lackbalsam, können bei falscher Anwendung mehr schaden als heilen. Deshalb sollen Schnittwunden offen bleiben, damit Licht und Luft an die Wunde gelangen kann. Dunkelheit und Feuchtigkeit ist der ideale Nährboden für Krankheiten und Infektionen.

Behandlung gekappter Kronen

Gekappte Kronen sind bis zum Erreichen eines möglichst artgerechten Kronenbildes im Abstand von 3 bis 4 Jahren nachzuschneiden. Die Anzahl der Ständer, das sind aufrechtwachsende Äste, ist zu reduzieren. Verbleibende Ständer sind zur Förderung der Kronenentwicklung einzukürzen.